Startseite > aktuell >
graswurzel.tv goes Fusion Festival
25.06.2012 graswurzel.tv MEDIASPACE Fusion 2012
Seit sechs Jahren begleiten wir Protest- und Widerstandsbewegungen mit der Kamera, um
die Anliegen der Aktivist_innen in die Öffentlichkeit zu tragen. Wir versuchen so Bewegungen
und politisch Aktiven eine alternative Berichterstattung zu den etablierten Medien zu bieten.
In dem Mediaspace präsentieren wir während der kommenden Tage verschiedene
Zusammenstellungen von graswurzel.tv - Filmen der vergangenen sechs Jahre. Ergänzt wird
das Programm durch eine Auswahl längerer Dokumentarfilme anderer Filmemacher_innen,
die wir euch besonders empfehlen möchten.
Mittwoch
17 Uhr
graswurzel.tv: Aktionen und Aktivismus
(Europa 2006 – 2012 | ca. 45 min)
Sechs Jahre kreativer, bunter Widerstand: Wir zeigen in diesem Slot Clips, die kleinere und
größere Aktionen ganz unterschiedlicher Gruppierungen dokumentieren. Der Aktionsumfang
reicht dabei von der Besetzung eines Genfeldes über Gleisblockaden bis hin zu
Massenblockaden im Rahmen der diesjährigen Blockupy Aktionstage.
18 Uhr
Eco Warriors
von Phillippe Borrel (F 2011 | engl o.UT | 52 min)
“Eco Warriors” is an in-depth look at the underground world of radical environmentalists who
will go to any lengths to advance their cause.
For the authorities eco warriors are not simply idealists but terrorists, and many nations have
taken increasingly repressive action over the past several years. The FBI ranks them as one
of the greatest threats to national security in the United States after Al Qaeda.
Who are these people? How do they defend their actions? How did they cross the line from
passive resistance to violent protest?
Eco Warriors takes viewers behind the front lines to understand the motivations of modern
days Robin Hoods. How do the repressive laws created to limit their activities put our
freedom in danger?
Donnerstag
13 Uhr
graswurzel.tv: Vom „Bürger_innen“-Aktivismus
(Europa 2006 – 2012 | ca. 45 min)
Spätestens durch die Großdemonstrationen gegen die Atomindustrie und -politik wurde
deutlich, dass eine Großzahl der Bürger_innen nicht nur mit dem Widerstand sympathisiert,
sondern dass viele sogar bereit sind, selbst für ihre Ziele auf die Straße zu gehen. Wir
zeigen in diesem Slot Clips aus den vergangenen sechs Jahren mit dem Fokus auf
Demonstrationen, Massenblockaden, Menschen- und Lichterketten.
17 Uhr
graswurzel.tv: Castor 2011
(Wendland 2011 | ca. 45 min)
Mehr als 126 Stunden, vom 23. - 28. November 2011, war der 13. Castor-Transport mit
hochradioaktivem Atommüll aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage in La Hague
zum niedersächsischen Zwischenlager in Gorleben unterwegs. Entlang der gesamten
Transportstrecke kam es zu vielzähligen Widerstandsaktionen gegen den von Vielen als
unsinnig und gefährlich eingestuften Transport. Insgesamt vier Videoteams von graswurzel.tv
waren immer vor Ort, wenn Sitzblockaden, Betonpyramiden oder präparierte Fahrzeuge den
Transportablauf behinderten.
18 Uhr
Radioactivists
Von Clarissa Seidel und Julia Leser (D 2011 | OmU| 72 min)
Seit der Katastrophe am 11. März erlebt Japan gesellschaftspolitische Erschütterungen von
historischer Bedeutung. Besonders in Tokio entfacht sich ein Protest, der sich vor allem
gegen die Regierung, Atomaufsichtsbehörde und den Energiekonzern TEPCO richtet.
Eine Protestkultur ist im Japan der „nuller“ Jahre quasi nicht existent. Eine Ausnahme bildet
lediglich die Gruppe kreativer Aktivisten des Shir?to no ran, dem „Aufstand der Amateure“.
Der Dokumentarfilm „Radioactivists – Protest in Japan seit Fukushima“ setzt an dieser Stelle
an, begleitet die Protestbewegung, zeigt die Hintergründe auf und lässt die kritischen
Stimmen zu Wort kommen, die – nicht nur in Japan – immer lauter werden.
Freitag
13 Uhr
graswurzel.tv: Trecker-Treck
(Wendland-Berlin 2009 | ca. 45 min)
Vom 29. August – 5. September 2009 war der Anti-Atom-Treck unterwegs. Ziel war die Anti-
Atom Demo „Mal richtig abschalten!“ in Berlin. Wie schon beim ersten Treck vor 30 Jahren
wurde gemeinsam ein Zeichen gegen Atomkraft gesetzt. Sowohl die Bauern aus dem
Wendland als auch viele andere Umweltverbände organisierten die einwöchige Anfahrt nach
Berlin.
Graswurzel.tv begleitete den Treck, der zum größten Teil aus Treckern, Begleitfahrzeugen,
Fahrrädern und Motorrädern bestand. Viele Hundert Menschen waren dabei, als es vorbei
am Schacht Konrad zur Asse und weiter über Morsleben bis nach Berlin ging.
17 Uhr
Leftvision: Linkes Internetfernsehen
(ca. 45 min)
Leftvision ist linkes Internetfernsehen mit selbstproduzierten Clips und perspektivisch eine
große Plattform für audio-visuellen content von anderen Medienmacher_innen aus einem
breiten linken Spektrum. Das ehrenamtliche Engagement begründet sich in der
Überzeugung, dass der etablierten bürgerlichen Öffentlichkeit auch im Web eine starker
linker, kritischer, emanzipatorischer Akteur entgegengesetzt werden muss, über den linke
Überzeugungen in Verbindung mit sozialen Bewegungen wirkungsmächtig werden können.
18 Uhr
Uranium – is it a country? Eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom
(2009 | 53 min)
Der Dokumentarfilm führt nach Australien und zeigt die unbekannte Seite der vermeintlich
sauberen Atomkraft, den Abbau des Brennstoffes Uran: Wo es herkommt, wo es hingeht und
was davon übrig bleibt.
Mehr Infos: http://www.strahlendesklima.de/uranium/
Samstag
13 Uhr
graswurzel.tv: Castor 2010
(Wendland 2010 | ca. 45 min)
Pyramiden, ein „herzerfrischend“ anderer Bierlaster, tausende Menschen... Sie alle führten
zu dem, bis dahin längsten Castor-Transport, der erst am Dienstagmorgen mit fast zwei
Tagen Verspätung sein Ziel, das Zwischenlager in Gorleben erreichte. Graswurzel.tv hat den
Widerstand mit drei Kamerateams begleitet und dokumentiert.
Wir zeigen eine Auswahl der damals entstandenen Filme.
17 Uhr
graswurzel.tv: Aktionen und Aktivismus
(Europa 2006 – 2012 | ca. 45 min)
Sechs Jahre kreativer, bunter Widerstand: Wir zeigen in diesem Slot Clips, die kleinere und
größere Aktionen ganz unterschiedlicher Gruppierungen dokumentieren. Der Aktionsumfang
reicht dabei von der Besetzung eines Genfeldes über Gleisblockaden bis hin zu
Massenblockaden im Rahmen der diesjährigen Blockupy Aktionstage.
18 Uhr
Eco Warriors
von Phillippe Borrel (F 2011 | engl o.UT | 52 min)
“Eco Warriors” is an in-depth look at the underground world of radical environmentalists who
will go to any lengths to advance their cause.
For the authorities eco warriors are not simply idealists but terrorists, and many nations have
taken increasingly repressive action over the past several years. The FBI ranks them as one
of the greatest threats to national security in the United States after Al Qaeda.
Who are these people? How do they defend their actions? How did they cross the line from
passive resistance to violent protest?
Eco Warriors takes viewers behind the front lines to understand the motivations of modern
days Robin Hoods. How do the repressive laws created to limit their activities put our
freedom in danger?
Sonntag
13 Uhr
graswurzel.tv: Vom „Bürger_innen“-Aktivismus
(Europa 2006 – 2012 | ca. 45 min)
Spätestens durch die Großdemonstrationen gegen die Atomindustrie und -politik wurde
deutlich, dass eine Großzahl der Bürger_innen nicht nur mit dem Widerstand sympathisiert,
sondern dass viele sogar bereit sind, selbst für ihre Ziele auf die Straße zu gehen. Wir
zeigen in diesem Slot Clips aus den vergangenen sechs Jahren mit dem Fokus auf
Demonstrationen, Massenblockaden, Menschen- und Lichterketten.
17 Uhr
graswurzel.tv: Atomkraft? - Nein Danke!
(D 2006 – 2012 | ca. 45 min)
Von Lubmin bis Stuttgart, von minus 16 Grad bis sommerliche Hitze: Der Widerstand gegen
die Atomenergie ist auch jenseits der Wendlandproteste vielfältig und kreativ.
Wir zeigen Filme ganz unterschiedlicher Aktionsformen größerer und kleinerer Gruppen
gegen Staat und Atomindustrie, die letztendlich zum hoffentlich baldigen Ausstieg geführt
haben.
18 Uhr
Radioactivists
Von Clarissa Seidel und Julia Leser (D 2011 | OmU| 72 min)
Seit der Katastrophe am 11. März erlebt Japan gesellschaftspolitische Erschütterungen von
historischer Bedeutung. Besonders in Tokio entfacht sich ein Protest, der sich vor allem
gegen die Regierung, Atomaufsichtsbehörde und den Energiekonzern TEPCO richtet.
Eine Protestkultur ist im Japan der „nuller“ Jahre quasi nicht existent. Eine Ausnahme bildet
lediglich die Gruppe kreativer Aktivisten des Shir?to no ran, dem „Aufstand der Amateure“.
Der Dokumentarfilm „Radioactivists – Protest in Japan seit Fukushima“ setzt an dieser Stelle
an, begleitet die Protestbewegung, zeigt die Hintergründe auf und lässt die kritischen
Stimmen zu Wort kommen, die – nicht nur in Japan – immer lauter werden.