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Programm: McPlanet Medialounge steht!

20.04.2012

Freitag 21 Uhr
Eco Warriors

von Phillippe Borrel (F 2011 | engl o.UT | 52 min)
“Eco Warriors” is an in-depth look at the underground world of radical environmentalists who will go to any lengths to advance their cause. For the authorities eco warriors are not simply idealists but terrorists, and many nations have taken increasingly repressive action over the past several years. The FBI ranks them as one of the greatest threats to national security in the United States after Al Qaeda.
Who are these people? How do they defend their actions? How did they cross the line from passive resistance to violent protest? Eco Warriors takes viewers behind the front lines to understand the motivations of modern days Robin Hoods. How do the repressive laws created to limit their activities put our freedom in danger?

Samstag 11 Uhr
labournet.tv

labournet.tv ist ein lebendiges audiovisuelles Archiv der Arbeiter_innenbewegung. Es versteht sich als Teil einer Bewegung, die an einer grundlegenden Veraänderung der gesellschaftlichen Verhältnisse interessiert ist. Mit den Mitteln des Internets soll der Erfahrungsaustausch, Lernen aus den Kaämpfen der Vergangenheit und Solidaritöt gefördert werden. Dafür wird aktuelles und historisches Filmmaterial aus allen Teilen der Welt zusammengetragen.
Im Zentrum steht die Situation der LohnarbeiterInnen, ihre (Selbst-) Organisierung, Arbeitskämpfe und Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Alternativmodelle. Zu aktuellen Anlässen produziert labournet.tv auch eigene Beiträge, um Auseinandersetzungen und die Perspektive der Lohnabhängigen darauf sichtbar zu machen.
labournet.tv präsentiert zwei Filme:
Unser Recht auf würdige Arbeit
von Jasmina Metwaly und Philip Rizk (D 2012 | arabisch m. dt. UT | 9 min)

Arbeiter_innen gegen die Privatisierung von Huicoma
vom Arbeiter_innenkollektiv von HUICOMA (F 2010 | französisch m. dt. UT | 19 min) (im Anschluss Diskussion mit den Filmemacher_innen)

Samstag 14 Uhr

Leftvision
Leftvision ist linkes Internetfernsehen mit selbstproduzierten Clips und perspektivisch eine große Plattform für audio-visuellen content von anderen Medienmacher_innen aus einem breiten linken Spektrum. Das ehrenamtliche Engagement begründet sich in der Überzeugung, dass der etablierten bürgerlichen Öffentlichkeit auch im Web eine starker linker, kritischer, emanzipatorischer Akteur entgegengesetzt werden muss, über den linke Überzeugungen in Verbindung mit sozialen Bewegungen wirkungsmÄchtig werden kÖnnen.
Leftvision präsentiert einige ihrer Filme (im Anschluss Diskussion mit den Filmemacher_innen)

Samstag 20 Uhr
Radioactivists

Von Clarissa Seidel und Julia Leser (D 2011 | OmU| 72 min)
Seit der Katastrophe am 11. März erlebt Japan gesellschaftspolitische Erschütterungen von historischer Bedeutung. Besonders in Tokio entfacht sich ein Protest, der sich vor allem gegen die Regierung, Atomaufsichtsbehörde und den Energiekonzern TEPCO richtet. Eine Protestkultur ist im Japan der „nuller“ Jahre quasi nicht existent. Eine Ausnahme bildet lediglich die Gruppe kreativer Aktivisten des Shiroto no ran, dem „Aufstand der Amateure“. Die Aktivisten um Shiroto no ran organisierten am 10. April, knapp einen Monat nach der Katastrophe, die größte Demonstration in Japan seit den 1970er Jahren. Mehr als 15.000 Teilnehmer demonstrierten an diesem Tag gegen Atomkraft. Dabei geht es den meisten Aktivisten der japanischen Anti-Atom-Demos um mehr als den Atomausstieg.
Der Dokumentarfilm ‘Radioactivists – Protest in Japan seit Fukushima’ setzt an dieser Stelle an, begleitet die Protestbewegung, zeigt die Hintergünde auf und lässt die kritischen Stimmen zu Wort kommen, die – nicht nur in Japan – immer lauter werden.

21.30 Uhr

graswurzel.tv CASTOR 2011

Eine kleine Gruppe alternativer Videojournalist_innen hat sich im Herbst 2006 anlässlich des damaligen Castortransports nach Gorleben zusammengefunden, um aus der Bewegung selbst heraus über die Proteste zu berichten. Mittlerweile erstrecken sich Aktionsradius und Themenspektrum weit über den Anti-Atom-Widerstand hinaus und decken unterschiedlichste Bereiche ab. Ideelle Grundlage des Projekts ist, das Internet als Alternativmedium für eine aktuelle audiovisuelle Berichterstattung zu nutzen und zu etablierten Medien eine Alternative zu bieten. Bisher sind durch ehrenamtliches Engagement knapp 200 kurze Filme entstanden. graswurzel.tv präsentiert einige kurze Filme, die während des Castor-Transports 2011 von La Hague nach Gorleben entstanden sind und die Bewegung der Atomkraftgegner_innen sowie ihre Beweggründe für den Widerstand zeigen. (ca. 60 min)
(im Anschluss Diskussion mit den Filmemacher_innen)

Sonntag 11 Uhr

graswurzel.tv

6 Jahre Widerstandsdokumentation: Graswurzel.tv gibt einen Einblick in die vielfältige Arbeitsweise des Videokollektivs: Verschiedene Themen vereint durch ein Ziel: Darstellung des Widerstands, seiner Beweggründe und Erfolge. 45 Minuten
(im Anschluss Diskussion mit den Filmemacher_innen)
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